Medea

 

....Als Erzählerin berichtet Gudrun Schnitzer vom dramatischen Geschehen, kommentiert es und greift hin und wieder auch ein. Die »Erfindung« dieser Figur ist ein glücklicher Einfall von Regisseurin Veronika Brendel. Alle Akteure überzeugen nicht nur durch ihr sängerisches Können, sondern auch als Schauspieler.... 

...«Dann geschieht das Unfassbare. Ist es tatsächlich blutige Realität oder nur ein schrecklicher Traum? Wie Haslbauer diesem Absturz Medeas in den Wahnsinn, der keine moralischen Skrupel mehr kennt, ihre Stimme verleiht, ist ein Bravourstück, das (ohne die durchweg beachtliche Leistung der anderen Akteure zu schmälern) den Abend zu einem außergewöhnlichen Ereignis werden lässt. Mit minutenlangen »Bravos« und Standing Ovations danken die Zuschauer ihr und allen Mitwirkenden dafür.»

WETTERAUER ZEITUNG (2019)

Die Midaqgasse

nach dem Roman von Naguib Mahfouz

 

In Kairo – die theatercompagnie Tagträumer nahm am Festival für experimentelles Theater  teil – entstand die Idee, den Roman zu dramatisieren. Wir trafen Naguib Mahfouz und sprachen mit ihm über sein Werk. Er sagte uns: „Ich schreibe für die, die nicht lesen können.“ Aber alle in Ägypten kennen seine Geschichten.

 

Eine kleine Kairoer Altstadtgasse in einer Zeit des Umbruchs. Onkel Kamil, der Bonbonverkäufer. Salim Alwan, der Chef einer Handelsfirma, der sich an aphrodisierenden Speisen labt. Meister Kirscha, der Kaffeehausbesitzer mit Kragen und Krawatte, ein Sklave des Haschisch und voll schwuler Lust. Der Dichter, den keiner mehr hören will, seit es das Radio gibt. Ja sogar der düstere Zita, der aus Menschen Krüppel macht, damit sie besser betteln können. Sie alle spüren die neue Zeit und suchen ihren eigenen Weg in die Zukunft. So auch Hamida, die hinter schwarz vergittertem Fenster ihr Haar kämmt, während Abbas al Hilul, der blasse Friseur, in seinem Salon nach ihr schmachtet. Doch die Angebetete hat Träume, die weiter reichen als der Hafen der Ehe. Und Umm Hamida, Chronistin aller Nachrichten und wandelndes Lexikon aller Missetaten, hat täglich mehr zu erzählen über die Geheimnisse der Gasse.

 

Darsteller    Uta Eckhardt

                   Armin Hauser

                   Aaron Henninger

                   Gudrun Schnitzer

 

Regie         Veronika Brendel

„An der Schwelle – Alles ist nur Übergang"

Presse

Presse

 


"Johnny Cash - The Man in Black"
Ein musikalisches Porträt Buch und Regie: James Lyons Produktion: EURO-STUDIO Landgraf

Gewinner des Inthega Preises 2009: Kategorie Crossover

 

Badische Zeitung 6. Mai  Titisee/Neustadt Kurhaus am Titisee

...Ein Glanzlicht strahlt auch im Hintergrund: Cashs Mutter alias Gudrun Schnitzer hat dieses rotzige Quäken, dieses ausdruckstarke gewisse Etwas, das einen  Song zum Country- Song  macht. Wer bislang noch kein Fan der Country-Musik war, wird es in diesem Moment.

 

Bergische Morgenpost 15. Mai, Remscheid teo Otto Theater

Gudrun Schnitzer als Mama legte eine beeindruckende Performance hin. Ihr Country Blues, versetzt mit Jodel-Kieksern, klang, als wäre sie in den Südstaaten aufgewachsen.

 

 

Welt Online 27.Mai .2010

Gudrun Schnitzer ist als Mutter von Johnny Cash zu sehen. Sie beeindruckt hier durch ihre starke Bühnenpräsenz, sie  zeigte  eine Art von konstanter Dominanz - und genau das kann die Darstellerin dem Zuschauer die ganze Show hindurch vermitteln. Ihre angenehme Stimmfärbung berührt.

 

Stader Tageblatt 10. Mai Stadeum Stade

Auferstehung einer Country Legende

Stimmgewaltig war auch Gudrun Schnitzer, die die Rolle der Mutter innehatte.

Ein wunderbares (Country-)Vergnügen!

 

19.01.2009 Thuner Tagblatt

Leider eine nur kleine Rolle fiel Gudrun Schnitzer als Mutter zu, der ich, in Anbetracht ihrer Leistung darin, größere Auftritte gewünscht hätte. Das, was man von ihr zu sehen (und hören) bekam, war jedoch durchweg überzeugend.

 

Westfälische Rundschau 28.April Meggen PZ

Das perfekte Porträt Traumhaftes Musical über Countrysänger Johnny Cash

...Schauspielerisch und gesanglich berührend: Gudrun Schnitzer.


"Talking Heads"
von Alan Bennett

 

Frankfurter Neue Presse vom 29.03.2008

 

Immer knapp an der Wirklichkeit vorbei

Von Astrid Biesemeier

 

Die Frankfurter Gruppe „Die Schauspieler“ gastierte mit Alan Benetts Geschichten „Talking Heads“ im Gallustheater.

Am überzeugendsten ist Gudrun Schnitzers Schreibtischtäterin. Etwas verhärmt, mit strengem Blick über ihrer Brille, erregt sie sich über all die vermeintlichen Sittenverstöße ihrer Umwelt ohne zu merken, dass sie mangels eigenen Lebens dasjenige anderer stört.


"Vagina-Monologe"
von Eve Ensler
theatercompagnie Tagträumer

 

Rüsselsheimer Echo, 22.07.2003

Tatsächlich gehen die Vagina Monologe, die in der Tagträumer-Produktion von Ingeburg Amode,Corinna Maria Lechler, Gudrun Schnitzer mitunter hinreissend komisch interpretiert und von der Saxophonistin Uschi Wentzell musikalisch kommentiert werden, über bloße Milieustudien weit hinaus. Sie provozieren, sind schrecklich komisch, freilich überaus konturenscharf und werden vom Frauen-Trio mit ironischer Leichtigkeit vorgetragen. Die gemischte Zuschauerschar im dicht besetzten Saal hielt trotz Saunatemperaturen aus und genoss das Spektakel.

Offenbach-Post 11. Januar 2003

Gewaltig auch der Publikumszuspruch bei der Frankfurter Erstaufführung im Gallus Theater, wo Veronika Brendel das Stück zwischen Talkshow, lockerem Revuetheater und Melodram eingerichtet hat.

Ein Bravourstück gelingt einer der Schauspielerinnen (Gudrun Schnitzer) in einer Szene als komische Alte, die „das da unten“ schon als junges Mädchen dicht gemacht hat.

Hannoversche Allgemeine Zeitung

Ein hochwitziges, prickelndes, sehr unter die Haut gehendes Stück...

 

Kulturnachrichten aus Ihrer Tageszeitung vom 12.11.2005

Hinreißend anrührend gerät die szenische Miniatur über eine alte Dame, gespielt von Gudrun Schnitzer, die sich an ihre erste sexuelle Erfahrung erinnert: ...


"Die acht Frauen"
Kriminalkomödie v. Robert Thomas
Mainzer Kammerspiele

 

Rhein-Main.Net-Kritik

Madame Chanel – gut gespielt von Gudrun Schnitzer – hat es nicht leicht in dem großen Haushalt mit seinen zickigen Bewohnerinnen und einem Hausherrn, der nicht Herr der Lage zu sein scheint.


Beziehungsweise -Sex Liebe Tod

theatercompagnie Tagträumer

Idee, Konzept Textwahl:  Rolf Birkholz und Gudrun Schnitzer

(Frankfurter Neue Presse - 9.05.2003)

Die Tagträumer haben ihre Texte mit klugem Verstand gewählt und unter der Regie von Veronika Brendel und Uta Eckhardt originelle Szenen und Bilder entwickelt, die humorvoll, teils aberwitzig, romantisch und tiefgründig

Das Wesen der Liebe erforschend Ineinander verschlungen und dennoch einander fremd – die Anfangsszene, in der Gudrun Schnitzer und Rolf Birkholz in einen schwarzen Umhang gewickelt das Erkalten einer achtjährigen Liebe Revue passieren lassen, steht für die Ambivalenz von Nähe und Entfremdung. Ein perfekter Auftakt zu einer 90 –minütigen, teils erheiternden, teils desillusionierenden, symbolträchtigen Reise durch die Untiefen der Paar-Psyche....

(Offenbach-Post – 13.05.2003)

Liebe hat viele Gesichter. Langeweile, Hass, Einsamkeit, Frustration, Eifersucht, Wut und Entfremdung – Spielarten, die kaum einer Beziehung fremd sind und denen im Theater allenfalls ein schwer verdauliches Drama gewidmet wird. Nicht so bei der neuesten Inszenierung der Theatercompagnie Tagträumer.

Denn „Beziehungsweise“, das jetzt im Gallus Theater Frankfurt Premiere hatte, widmet sich zwar den Problemen des Pärchen-Daseins, die aber auf pointierte und äußerst unterhaltsame Weise.

 

 

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Hallo,
hab mir Ihre Premiere angeschaut.......

kurz zum Hintergrund: hatte drei unbefriedigende Arbeitstage hinter mir (so etwas soll schon mal vorkommen ;-) ), bin dem entsprechend "schlecht gelaunt" in ihrer Revue fast zufällig gelandet und es hat mir einfach saugut gefallen: Die Inszenierung war gut, ihr wart gut – man hat gemerkt dass Ihr selber Spaß daran habt – es war einfach ein schöner Abend und Donnerstag hat die Arbeit auch wieder gefluppt.

Wollte einfach mal Danke sagen für den gelungenen Kurzurlaub
....beziehungsweise.....der Abend war "Bouillon für die Seele"